And the Relocation Oscar goes to …. Bewegende Preisverleihung und bewegende Worte

Re:locate Awards BannerAm 9.Mai 2013 hat das britische Re:locate Magazin die Re:locate Awards im Rahmen eines Black-tie-Gala-Dinners in London verliehen. Für den Award in der Kategorie „Relocation Personality of the Year“ gab es eine Shortlist von mehreren hochkarätigen Kandidaten. Am 9. April hatte ich bereits in einem Blog-Beitrag über meine Nominierung und Überraschung über die Platzierung auf der Shortlist dieses Relocation Awards berichtet.

Noch größer war für mich letzte Woche die Überraschung und Freude als tatsächlich mein Name bei der Verkündung der Gewinner genannt wurde. Dieser internationale Preis gilt inzwischen als eine Art „Oscar“ der Relocation-Branche und ich fühle mich geehrt, einen solchen nun mein Eigen nennen zu können. Mehr zur Preisverleihung können Sie auf unserer RSB-Website lesen.

Aber nicht nur über den Preis selbst freue ich mich außerordentlich, auch die herzlichen Worte einiger Gratulanten machen mich stolz.
Im Folgenden eine solch bewegende Glückwunschbekundung von Andrew Scott, Geschäftsführer von County Homesearch International PLC:

Betreff: Congratulations Helmut
Well as we say here, the best man won. I am so pleased for you Helmut. You are a giant in the industry and in stature. Your professionalism, attitude and conduct, epitomises exactly what we all need to do in our industry if we truly want to be seen as professional experts. I really do look up to you Helmut and that’s not just because you are taller than me either..

Enjoy the additional welcomed fame.

Kindest regards
Andrew

Thank you, Andrew, I am overwhelmed by your warm words and really don’t know what to say …

Helmut Berg bei Re:locate Awards

Am Rednerpult bei den Re:locate Awards in London (Foto: Re:locate Magazin, Chris Sharp Photography).

 

 

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„Gute Beziehungen zu Behörden?“

Visa, Arbeits- und Aufenthaltserlaubnisse für Expatriates sind nur über Anträge bei Ämtern und Behörden zu bekommen. Die Bearbeitungszeit ist unterschiedliche lang; gefühlt immer etwas zu lang. Jedenfalls denken das oft unsere Auftraggeber, weshalb wir nicht selten die Frage hören: „Haben Sie gute Beziehungen zu den Behörden?“ Dahinter verbirgt sich die Hoffnung, dass diese ‚guten Beziehungen‘ zu einer beschleunigten Bearbeitung der eigenen Anträge führen.

Unsere Antwort ist immer: Ja, wir haben gute Beziehungen in dem Sinne, dass wir kein Hausverbot haben. Nein, wir haben keine guten Beziehungen in dem Sinne, dass Ihre Anträge immer bevorzugt behandelt werden. Das würde auch nicht gehen. Da wir nicht nur die Firma A als Kunden haben, sondern auch noch die Firma B, C und weitere, müssten bei Bevorzugung von Anträgen der Firma A die Anträge der Firma B etc. in dem Stapel nach unten rutschen. Und dann gibt es ja nicht nur RSB als Relocation Service. Diverse „Marktbegleiter“ sind mit gleichlautenden Aufträgen ihrer Kunden unterwegs. Wenn alle jetzt um Bevorzugung buhlen, wären die Sachbearbeiter auf den Behörden bald überfordert.

Die beste Methode, um bei den Behörden ohne große Verzögerung voranzukommen ist einfach beschrieben:

  • Vorab Informationen einholen, welche Unterlagen in diesem individuellen Fall erforderlich sind
  • Alle notwendigen Formulare, Unterlagen und Anhänge rechtzeitig, vollständig und korrekt ausgefüllt einreichen, um eine Verzögerung durch fehlende Angaben oder Papiere und entsprechende Rückfragen zu vermeiden
  • Auf Augenhöhe sachlich mit den Behörden sprechen. Das bedeutet, dass man mindestens so gut über die Erfordernisse Bescheid wissen sollte, wie die Behörde selbst. Druck zu machen, wenn Details oder Kenntnisse fehlen, ist kontraproduktiv.

Wenn man in diesem Sinne gute Beziehungen hat, kann man in Einzelfällen auch einmal höflich fragen, ob ein bestimmter Antrag nicht doch ein wenig beschleunigt bearbeitet werden kann. Bleibt es ein Einzelfall, hat man auch Aussicht auf Erfolg.

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EuRA-Konferenz 2013 in Bukarest – Unvergesslich aus verschiedenen Gründen

Vom 24. bis 26. April fand in Bukarest der 14. Internationale Kongress des Europäischen Relocation Verbands EuRA statt. Von RSB waren Guntram Maschmeyer (Business Development) und ich dabei. Knapp 550 EuRA–Mitglieder aus mehr als 40 Ländern rund um den Globus kamen schon ein oder zwei Tage vorher zusammen, um ein dichtes Programm von Vorträgen und Diskussionen zu absolvieren. Unter Hintanstellung von Wettbewerbsgedanken wurden Methoden und Strategien entwickelt und diskutiert, mit denen die Qualität verbessert und die Attraktivität der Dienstleistung insgesamt erhöht werden kann. Der Faktor „Unterhaltung“ kam auch nicht zu kurz: ein Gala-Dinner im Parlamentsgebäude und eine rauschende Abschlussparty brachten den notwendigen Ausgleich zu den anspruchsvollen Inhalten der Konferenztage.

Und warum unvergesslich? Neben anderen gibt es dafür drei Gründe: zum einen das Konferenzhotel, zum anderen meine rechte Hand und drittens der beeindruckende „Geist“ dieser Tage.

Die Veranstaltung fand im Hotel Intercontinental statt. Die extrem positiven Erfahrungen, die wir dort mit dem Personal und dem Service machen konnten, schrauben den Erwartungslevel für zukünftige Veranstaltungen auf ein sehr hohes Niveau. Ich war in den letzten 25 Jahren jährlich bei mindestens zwei solcher Veranstaltungen in Europa und in den USA. Zumeist in Hotels großer Ketten. Eine so perfekte Qualität des Personals in allen Bereichen habe ich noch nirgends erlebt. Ob Empfang, Restaurant, Bar, Housekeeping, Portier oder wer sonst: alle, ausnahmslos alle lieferten einen tollen Service. Ich habe nicht ein einziges Mal „Nein“ oder „geht nicht“ gehört. Viele Beispiele – zu viele für diesen Beitrag – könnten das belegen. Mein persönlicher Held aber war der Chef-Concierge Katalin. Das hat mit dem zweiten Aspekt zu tun, der diese Veranstaltung für mich unvergesslich machte.

Gleich am ersten Abend, auf dem Weg zum einem Restaurant in der Nähe, bin ich gestolpert und gestürzt. Am nächsten Morgen bin ich durch Vermittlung von Katalin in einer Klinik geröntgt und behandelt worden. Ergebnis: zwei gebrochene Finger der rechten Hand, die Finger fixiert und den Arm in der Schlinge. Super. Katalin begleitete mich persönlich zu den Geschäften, in denen ich eine Schiene und Medikamente kaufte. Da Bezahlung mit Kreditkarte nicht möglich war und ich den größten Teil meines Bargelds bereits in der Klinik eingesetzt hatte, legte er mir das Geld unaufgefordert als Privatmann vor. Natürlich hat er sich das Geld vom Hotel zurückzahlen lassen und dann diesen Betrag auf die Hotelrechnung gesetzt. Aber erstens macht das nicht jedes Hotel und zweitens tat er es, ohne dass ich danach gefragt hatte.

Und schließlich der „Geist“, die Atmosphäre, die Stimmung. Geprägt durch Professionalität, wohl dosierte Offenheit und – bei aller Konkurrenz untereinander – der Fähigkeit, gemeinsame Ziele zu definieren, insbesondere wenn es um die Weiterentwicklung der Dienstleistung Relocation und der damit befassten Personen geht.

Nächstes Jahr vom 09. bis 11.04. ist Edinburgh der Veranstaltungsort. Ich rechne mit mindestens 650 Teilnehmern. Alle freuen sich schon. Ich auch.

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Compliance – Datenschutz

Weltweit wird in der Relocation Branche derzeit ein Thema immer wichtiger: Compliance. „To be in compliance with“ beschreibt die absolute Notwendigkeit, Vorgaben jedweder Art strikt einzuhalten. Dies trifft besonders dann zu, wenn Visa-Bestimmungen zu beachten sind. Wenn vor zehn oder noch mehr Jahren eine Entsendung auch mal „gewagt“ wurde, ohne die korrekten Unterlagen für die Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit beisammen zu haben, weil man hoffte, vor Ort auch nachträglich schon alles regeln zu können, so ist das heute völlig undenkbar. Die Firmen müssen nach außen und nach innen absolut compliant sein. Und wir als Relocation Service gehören da mit ins Boot.

Einen besonderen Stellenwert hat dabei der Datenschutz. Wir haben Kenntnis von vielen Daten und Informationen über unsere Auftraggeber und deren Mitarbeiter. Daten, die nicht in falsche Hände geraten dürfen. Die Anforderungen zur Verwaltung dieser Daten wachsen von Jahr zu Jahr – ebenso wie das Sicherheitsbedürfnis der Datenlieferanten. Wir standen vor der Entscheidung, einen Mitarbeiter als verantwortlich für diesen Bereich zu bestimmen. Um aber sicher zu sein, dass wir diesbezüglich alles richtig machen, haben wir einen Vertrag mit Herrn Michael Stalla, einem externen Spezialisten geschlossen (www.stalla-datenschutz.de). Er ist unser Datenschutzbeauftragter, der uns einerseits kontrolliert, andererseits aber auch berät. Auf der Basis eines Beratervertrages steht er uns jederzeit zur Verfügung. Der Nachweis dieser Vereinbarung ist auch Grundlage unserer Zertifizierung mit dem EuRA Global Quality Seal.

Compliance wird nicht an Bedeutung verlieren und der Datenschutz sicherlich auch nicht.

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Vorbereitung Geschäftsreise-Visa – allein 1000 Mal für nur einen Kunden

In Firmen, die in mehreren Ländern präsent sind, besteht Bedarf, Mitarbeiter zu Meetings, Konferenzen, Messen o.ä. zu schicken. Auch wenn diese Aufenthalte meist nur kurz sind, so wird doch – je nach Ziel- und/oder Herkunftsland – ein Geschäftsreise-Visum für diesen Termin benötigt. Der Bedarf kann nur schlecht im Voraus geplant werden und die Beantragung kann sehr kurzfristig erforderlich sein. So entsteht hoher Koordinierungsbedarf und entsprechender Zeitaufwand.

Dafür steht RSB bereit. In Zusammenarbeit mit der HR-Abteilung übernehmen wir die vorbereitende Korrespondenz mit den zuständigen Behörden im In- und Ausland. Dies erfolgt auf der Basis einer Firmenvollmacht. Der Vorteil liegt in einer Zeitersparnis für die Personalabteilung, die nicht in ihren „normalen“ Aktivitäten unterbrochen wird.

RSB verfügt diesbezüglich über umfassende Erfahrung. Kürzlich habe ich gezählt: allein für ein „Blue-Chip“ Unternehmen aus der Kommunikationsbranche haben wir in den letzten drei Jahren 1000 dieser Beantragungen durchgeführt. (Wenn ich den Namen nicht nenne, dann aus Gründen der PR-Politik dieses Unternehmens).

Aber selbstverständlich beantragen wir nicht nur Geschäftsreise- oder Business-Visa. Auch bei Anträgen auf Arbeitsvisa kann RSB die Personalabteilungen unterstützen. Sowohl im Inland, als auch im Ausland.

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Nominierung zum „Relocation Personality of the Year“ Award

Erst war ich total überrascht. Dann stolz, und jetzt gespannt. Kurz vor Ostern veröffentlichte das Londoner Re:locate Magazin im sechsten Jahr in Folge die Nominierungen für seine jährlichen Awards der Relocation-Branche. Dazu gehört auch der sehr prestigeträchtige Preis als „Relocation Personality of the Year“. Diesen Preis erhalten Autoritäten, die längerfristigen, nachhaltigen Einfluss auf die Branche genommen haben und mindestens seit zehn Jahren zur Entwicklung der Relocation Services beigetragen haben.

Die Nominierung kam völlig überraschend, zumal ich im vergangen Jahr bereits den vom Europäischen Relocation Verband neu geschaffenen „EuRA Award for Exceptional Services to Relocation“ erhielt.

Für den „Relocation Personality of the Year“ Award gibt es eine Shortlist von insgesamt vier Kandidaten. Ob ich nun gewinne oder nicht: bei den Nominierten auf der Shortlist zu sein, ist bereits eine große Anerkennung und Ehre. Eine acht-köpfige Jury wird entscheiden und am 9. Mai wird in London im Institute of Directors anlässlich eines Black-tie-Gala-Dinners verkündet, wer den Award bekommt. Ein bisschen wie bei den Oscars…

Re:locate Award Shortlist

 

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Der Druck auf die Honorare ist ein Bumerang

Gelegentlich muss daran erinnert werden: wer wenig bezahlt, bekommt auch wenig. Bei Produkten bezieht sich das auf die Menge, bei Dienstleistungen bezieht es sich auf die Qualität. Wer € 20.000 für ein Auto ausgeben will, bekommt – innerhalb von recht engen Bandbreiten – ein Fahrzeug mit wenigen PS und von begrenzter Größe. Jedenfalls keinen VW Touareg oder Ähnliches. Dafür müssen die Käufer ca. € 45.000 und mehr bezahlen. Und wer gute Beratung eines erfahrenen Juristen benötigt, wird ein Stundenhonorar von € 200 bis € 250 akzeptieren müssen. Der Anwaltskollege, der gerade sein Examen abgeschlossen hat, bekommt das nicht. Es wird von ihm aber auch nicht das Ergebnis vergleichbar dem eines erfahrenen Kollegen erwartet.

Warum soll diese Grundwahrheit der Relation von Einsatz und Resultat bei den Relocation Services anders sein? Der Wunsch der Kunden nach möglichst niedrigen Honoraren ist verständlich, kollidiert aber mit dem – ebenfalls verständlichen – gleichzeitigen Anspruch, bei Flexibilität, Fachwissen und Servicequalität immer mehr zu erwarten. Ein Dilemma.

Exzellente Leistung ist nur von exzellenten Mitarbeitern zu erwarten. Exzellente Mitarbeiter haben Anspruch auf angemessene Bezahlung. Da unsere Dienstleistung sehr personalintensiv ist, hat die Mitarbeiterentlohnung einen großen Anteil an der Honorarfindung. Es gibt dabei auch keinen Mengenrabatt, denn die eingesetzte Zeit, das eingesetzte Engagement und die eingesetzte Erfahrung können nicht rabattiert werden. Sinken die Honorare, besteht die Gefahr, dass auch die Leistung sinkt. Der Output entspricht dann zwar immer noch dem Input, aber auf einem deutlich niedrigeren Niveau. Das ist nicht in unserem Interesse und es kann auch nicht im Interesse der Auftraggeber sein. Zumal unser Honorar nur einen vergleichsweise kleinen Anteil an den Gesamtkosten einer Entsendung ausmacht. Die Effizienz unserer Dienstleistung liegt u.a. auch darin begründet, dass unsere Mitarbeiter mitdenken und so verantwortungsbewusst sind, dass sie – quasi unaufgefordert – für unsere Kunden um eine Kostenoptimierung bemüht sind (z.B. bei Mieten, Handwerkerkosten und anderen vermeidbaren oder verhandelbaren Aufwendungen).

Am 28. November 2013 hatte ich zu diesem Thema schon einmal geschrieben. Es wird heute auch nicht das letzte Mal gewesen sein. Das beschäftigt uns sehr.

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Wohnraumsuche ohne Immobilienmakler?

Wenn Firmen Mitarbeiter aus dem Ausland beschäftigen, wird häufig die Unterstützung eines Relocation Services bei der Wohnraumsuche in Anspruch genommen. Dies ist im Rahmen unseres HomeSearch-Programms eine der häufigsten Auftragsarten, die wir bekommen. Allein im letzten Jahr wurden wir knapp 1.000 mal mit dieser Aufgabe betraut.

Die Firmen übernehmen unser Honorar und sind zumeist auch bereit, die Kosten der Maklerprovison zu übernehmen, wenn ein Immobilienmakler bei der Suche eingeschaltet wird. In dem Bestreben, einerseits den Mitarbeiter zu unterstützen, dies andererseits aber möglichst kostengünstig zu tun, werden wir aber gelegentlich gebeten, die Wohnraumsuche ohne Einschaltung von Maklern durchzuführen. Das aber ist fast nicht möglich. Warum?

In Deutschland muss nicht der Vermieter, also der Anbieter, die Maklercourtage zahlen, sondern der Mieter, also der Nachfrager. Ob man das für richtig halten soll oder nicht, ist müßig zu diskutieren; es ist so. Deutschland ist übrigens eines der wenigen Länder, wo das so gehandhabt wird. Diese Regelung führt dazu, dass der Vermieter es sich sehr leicht machen kann, indem er einen, zwei oder sogar mehrere Makler beauftragt, sein Wohnobjekt zu vermarkten. Und die überwiegende Mehrheit der Vermieter nutzt diese Möglichkeiten. Das heißt, dass sicherlich ca. 85 Prozent bis 90 Prozent aller Wohnobjekte und sicherlich 90 Prozent bis 95 Prozent der interessanten Wohnobjekte über Makler angeboten werden. Das ist meine Schätzung.

Die Suche nach Wohnraum dauert also unverhältnismäßig viel länger, wenn Maklerangebote unberücksichtigt bleiben sollen. Eine längere Suche bedeutet aber oft einen längeren Aufenthalt in einer Übergangssituation wie z.B. Hotel, möbliertes Apartment oder Boarding House. Die Mehrkosten, die dadurch entstehen, können leicht die eingesparte Maklercourtage übersteigen. Es wäre nichts gewonnen.

Und es gibt einen zweiten Grund, warum die Suche ohne Einschaltung von Maklern suboptimal ist. Ein Vermieter, der unter den bequemen Umständen, die sich ihm bieten, keinen Makler einschaltet, muss einen Grund dafür haben. Menschenfreundlichkeit, um dem Mieter die Maklerprovision zu sparen? Soll es geben, aber nur in ganz seltenen Fällen. Also was dann? Mancher Vermieter möchte nicht mit Maklern arbeiten, weil er einen etwas „eigenwilligen“ Mietvertrag zur Grundlage des Mietverhältnisses machen will. Eine solche Basis würden wir auf keinen Fall akzeptieren.

Das alles bedeutet aber nicht, dass wir es nicht dennoch versuchen. Oft genug kommen wir ja auch ohne Makler zum Erfolg. Dann sparen wir dem Auftraggeber diese Aufwendungen – worüber wir uns mindestens so freuen wie unser Kunde. Denn unser Programm heißt ja nicht: Suche nur mit Maklern. Aber nur ohne Makler entspricht nicht der Marktwirklichkeit.

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EuRA Quality Seal wird EuRA Global Quality Seal

Gegen Ende 2007 wurde das EuRA Quality Seal als weltweit erste und einzige Qualitätszertifizierung für die Relocation-Branche entwickelt und eingeführt. Ich bin stolz darauf, maßgeblich daran beteiligt gewesen zu sein. Das Ziel war, für die Mitglieder des Europäischen Relocation Verbands eine klare Möglichkeit zu schaffen, ein deutliches Signal ihrer Qualität zu geben. Dabei waren zwei Elemente besonders wichtig:

  1. Die Kriterien sollten eindeutig den Interessen der Kunden dienen und damit den Dienstleistern Disziplin abverlangen. Es sollte nicht ein beliebig zu erlangendes Marketinganhängsel zu den Argumenten sein, die alle verwenden.
  2. Es musste ein strikt unabhängiges und strenges Verfahren sein, mit dem diese Zertifizierung erreicht werden konnte. Zudem musste alle zwei Jahre eine neue Prüfung vereinbart werden, ansonsten verfällt das Recht, das Logo des EuRA Quality Seals in den Marketingunterlagen zu nutzen.

Beide Ziele waren eng miteinander verbunden. Die Grundlagen über die Serviceinhalte wurden anlässlich einer drei-tägigen Konferenz von Relocation Anbietern unterschiedlicher Größe und aus unterschiedlichen Ländern definiert. Auf dieser Basis wurde eine unabhängige Spezialistin beauftragt, verbindliche Standards zu formulieren. Diese Standards – sehr ähnlich denen von ISO 2001 – wurden dann der DQS (Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen) in Frankfurt vorgestellt. Wir wollten wissen, ob diese Standards anspruchsvoll genug waren, um eine seriöse Zertifizierung zu ermöglichen. Wir bekamen grünes Licht und gingen dann damit auf unsere Mitglieder zu. Inzwischen steht eine weitere internationale Zertifizierungsgesellschaft bereit, die SGS Société Générale de Surveillance in Genf. Unsere Mitglieder haben nun die Auswahl, von wem sie sich auditieren lassen wollen.

Das EuRA Quality Seal gibt dem Markt der Nachfrager die Sicherheit, es mit einem geprüften Anbieter zu tun zu haben, der hinsichtlich der Organisation, der Qualitätskontrolle, der Dokumentation der Geschäftsvorgänge und vieler anderer Aspekte eine strenge Überprüfung erfahren hat.

Getreu dem Motto: was heute sehr gut ist, ist morgen nur noch gut und übermorgen nicht mehr ausreichend, werden die Standards jedes Jahr in einem Meeting auf den Prüfstand gestellt, auf Aktualität überprüft und anschließend – sofern erforderlich – in Teilen neu formuliert. Somit soll der Inhalt den ständig steigenden Ansprüchen des Marktes angepasst werden.

Um ein klares Signal auch über Europa hinaus zu geben, hat der Vorstand der EuRA nun entschieden, den Namen von EuRA Quality Seal in EuRA Global Quality Seal zu ändern.

Derzeit führen 58 Mitglieder in 17 europäischen und 2 außereuropäischen Ländern das Siegel. 46 Mitglieder haben sich seit Einführung ein- oder mehrmals rezertifizieren lassen. Dazu gehört auch RSB: wir führen das Siegel seit 2008 und wurden bereits zwei mal neu zertifiziert. Wir wissen jetzt schon, dass wir uns 2014 erneut der Prüfung unterziehen werden.

Derzeit können wir dieses Logo nutzen:

EuRA Global Quality Seal

Das EuRA Global Quality Seal

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Interkulturelles Training

Blog-Serie Partner von RSB

Heute: Eidam & Partner

In lockerer Reihenfolge möchte ich Ihnen an dieser Stelle Dienstleistungspartner vorstellen, mit denen wir vertrauensvoll zusammenarbeiten. Gemeinsam mit diesen Spezialisten führen wir die Aufgaben aus, für die es besondere Ausbildung, Erfahrung und Kenntnisse braucht. Wir wollen, können oder dürfen (z.B. bei Steuerfragen) diese Services nicht selbst ausführen, aber wir können sie zusammen mit anderen Dienstleistungen koordinieren (orchestrieren), wenn sie im Paket in Auftrag gegeben wurden. Ein wichtiges Feld dabei sind die Interkulturellen Trainings. Hier nutzen wir zwei Anbieter; heute stelle ich Ihnen die Firma Eidam & Partner vor.

Eidam & Partner wurde im Jahr 2004 gegründet und bietet weltweit Interkulturelles Training, Interkulturelles Coaching, Beratung und entsprechende eLearning-Module an. Neben klassischen Länderseminaren (beispielsweise China, Japan oder Brasilien) zu insgesamt 70 Zielländern, hat sich das Unternehmen auch auf Interkulturelles Training zu spezifischen Themen wie zum Beispiel internationale Verhandlungsführung, kulturübergreifende Seminare, Expatriate-Vorbereitung, interkulturelle Organisationsentwicklung oder Training für Kinder spezialisiert.

„Wir legen großen Wert auf die Qualität und interaktive Gestaltung unserer Angebote. Unser Interkulturelles Training soll wirklich etwas bewegen und Menschen helfen, ihre Auslandskontakte dauerhaft zu verbessern. Im Falle von Expatriates hilft das nicht nur diesen, sondern auch deren Arbeitgebern, weil als sicher anzunehmen ist, dass ein Auslandsaufenthalt mit vorbereitendem interkulturellen Training privat und beruflich erfolgreicher sein wird, als ohne.“ beschreibt Markus Eidam die Ausrichtung des Unternehmens.

Im Netzwerk von Eidam & Partner arbeiten mehr als 140 Interkulturelle Trainer, die in Deutschland, Österreich, der Schweiz und vielen anderen Ländern leben und arbeiten.

Aus Sicht von RSB ist es entscheidend, mit verlässlichen Partnern arbeiten zu können. Mit ihrer Expertise auf Top-Niveau leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Erfolg unserer Auftraggeber.

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